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Die Toten am Fort Point


Autor: Thomas Schmidt
Format: Taschenbuch, E-Book
Seitenzahl: 247 Seiten
Verlag: AAVAA Verlag
Auflage: 1 (Dezember 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3845910260

Altersempfehlung: Ab 16 Jahre, Erwachsene

 

 

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Klappentext:

Eine Serie von Todesfällen hält San Francisco in Atem. Ein Toter nach dem anderen wird bei Fort Point an Land gespült. Augenscheinlich soll es sich um Selbstmörder handeln, die von der Golden Gate Bridge gesprungen sind.

Detektiv David Connor stellt sich die Frage, ob es sich wirklich um Suizide handelt. Als sein Bruder plötzlich verschwindet und er auf einen gefälschten Abschiedsbrief stößt, verdichtet sich sein Verdacht ...

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Voller Unruhe begibt er sich zur Brücke und sucht nach seinem Bruder. Dabei trifft er Kenneth Dreyfuss, den drogenabhängigen Sohn des Hoteliers und Antiquitätenfreaks Brian.

Auch Kenneth will sich von der Brücke stürzen - für ihn gibt es keine Perspektiven. Connor verhindert den Suizid und erfährt dabei, dass sein Bruder ein Geschäftspartner von Brian Dreyfuss war und dass dieser zum Suizid getrieben wurde. Aber von wem?

Über den Autor Thomas Schmidt:

Thomas Walter Schmidt wurde in Torgau geboren. Nach Lehrzeit und Grundwehrdienst studierte er Bauwesen. Danach war er in verschiedenen Wirtschaftszweigen tätig.

In den 1990er Jahren übte er ein Reisegewerbe aus und fuhr durch verschiedene Länder.

Schon in seiner Kindheit gehörten Schriftsteller wie Probst, Twain, Fallada und Defoe zu seinen Lieblingsautoren. Während der Lehrzeit schrieb er Geschichten und Gedichte, unter anderem für die heute nicht mehr erscheinende Zeitschrift "Junge Welt” in Berlin.

Das Schreiben für Kabaretts und Jugendsender betrieb er fortlaufend. Seine besondere Vorliebe galt dabei der Comedy.

Ab 2005 veröffentlichte er Satiren und Regionalromane sowie Texte für die Satirezeitschrift "Eulenspiegel" in Berlin.

Im Westflügel Verlag erschien sein Krimi "Der Seebestatter von Brooklyn".

Leseproben aus "Die Toten am Fort Point":

INHALT

Inhalt
Einleitung
Eigene Daten des Kevin Connor
Brückenwache
Ein neuer Leichenfund
Familienbesuch in Sacramento
Ermittlungen in Los Angeles
Die Visagistin
Kühlhaus Mission-Street
Das Domizil des Albert Wilson
Ein neuer Anschlag
Die Offensive
Die 50-Dollarspur
Endstation Lafayette

 

 

 

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EINLEITUNG

Ich bin David Connor, Privatdetektiv außer Dienst und wohnhaft in San Francisco-Tenderloin. Man sagt, Tenderloin sei das heißeste Pflaster der Stadt. Da ich mich bei der Aufklärung von Verbrechen oft illegaler Mittel bediente und in der Unterwelt ein und aus ging, kann ich dies nur bestätigen. Zudem war ich Leutnant vom San Francisco Police Department und mit komplexen Fällen betraut.

Wenn man schutzlos ist und noch dazu die Hosen voll hat, sollte man seine Kohle schnell herausgeben. Zum Beispiel hat ein Drogenabhängiger keine Zeit zu fragen, wie man finanziell gestellt ist - für einen Schuss Heroin könnte er ohne Umschweife einen Mord begehen.

Eigentlich ist es die Armut, die eine Gegend zur kriminellen Hochburg macht. An Tötungsverbrechen in althergebrachter Art und Weise ist man gewohnt. Opfer, die man in unserer Stadt neuerdings zum Selbstmord treibt, will man als solche nicht wahrhaben.

Es ist schon eine psychologische Meisterleistung, jemanden zum Werkzeug gegen sich selbst zu machen - hier beginnt der perfekte Mord. Es gehört schon etwas dazu, „Hate crimes“ oder Hassverbrechen dieser Art aufzuklären. Meist fehlt das Indiz, also der Fußabdruck oder die Zigarettenkippe, die der Verbrecher am Tatort vergessen haben könnte.

Mein jüngerer Bruder Kevin ist seit zwei Wochen spurlose verschwunden. Angeblich hat er sich von der Golden Gate Bridge gestürzt. Es spricht einiges dafür, dass er tot ist.

Allerdings hat man seine Leiche bis heute nicht gefunden. Das einzige Foto, welches ich von ihm besaß, habe ich kopiert und einem meiner früheren Kollegen Brian Smith zur Verfügung gestellt.

Als ich Kevins Briefkasten leeren wollte, fand ich seinen Führerschein und einen Abschiedsbrief ohne Datum. Wer gibt schon seinen Führerschein aus den Händen. Vermutlich soll dies ein weiteres Indiz für einen Suizid darstellen. Alle sonstigen Dokumente samt Kreditkarte sind verschwunden.

Der Abschiedsbrief hat folgenden Wortlaut:

„Ich bin traurig, weil mich meine große Liebe verlassen hat. Den Kampf gegen meine Depressionen habe ich verloren. Mir bleibt nur noch die Brücke. Heute Abend werde ich springen. Vielleicht meldet sich Steven doch noch bei mir und bringt alles wieder ins Lot. Bevor er auftauchte, hatte ich ein angenehmes Leben. Jetzt habe ich Angst vor der Ewigkeit..."

Ich bin mir nicht sicher, ob jener Text aus Kevins Feder stammt. An seine Handschrift kann ich mich nur aus der Schulzeit erinnern. Später haben wir uns nie Briefe geschrieben. Warum auch - wir wohnten ja nahe beieinander.

Das Wichtigste für mich ist die Suche nach Vergleichsschriftproben. Für eine grafologische Untersuchung ist natürlich ein Manuskript notwendig und nicht etwa eine hingeworfene Einkaufsnotiz. Nicht einmal diese habe ich bis jetzt gefunden.

Und wer ist Steven? Die Person des Vertrauens, die an persönliche Dokumente Kevins und an die Wohnungsschlüssel gelangen konnte? ...

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DIE EIGENEN DATEN DES KEVIN CONNOR

Ich fahre Kevins Computer hoch, um zu prüfen, welche Dokumente er gespeichert hat. Es sind mehr als hundert Seiten Text, die ich in meiner Unruhe diagonal überfliege.

Diese Methode bringt mich nicht wirklich weiter. Also speichere ich alle Dokumente auf einem Stick für später.

Im Ramsch meines Bruders finde ich den Ausdruck einer E-Mail: „Hallo Kevin, ich freue mich auf unser Wiedersehen! San Francisco, 15. 08. 2008,10.32.“

Der Absender hat keinen Namen genannt. Die E-Mail-Adresse lautet: [email protected]. Wäre das endlich eine heiße Spur?

Da ich über kein Passwort verfüge, kann ich das Postfach nicht öffnen - gern hätte ich in Kevins Nachrichten gestöbert. Also werde ich mir einen Hacker besorgen.

Dann habe ich begonnen, Kevins Wohnung auf den Kopf zu stellen. Sie befindet sich auf dem Geary Boulevard. Kevin hatte mir für den Fall längerer Abwesenheit einen Zweitschlüssel überlassen.

Ich werde vorerst die Miete weiter zahlen und für sonstige Kosten aufkommen. Ich habe mir vorgenommen, zwei Tage pro Woche in Kevins Wohnung zu kampieren, um nach Spuren zu suchen. Da mein Bruder ein Chaos beherrschendes Genie war, wird es lange dauern, bis ich mich zurechtfinde.

Kevin befasste sich mit Kunstgegenständen aller Art, wobei gute Gemälde neben russischen Ikonen Vorrang hatten. Er vermied, dies in der Öffentlichkeit publik zu machen. Was mich an ihn erinnert, sind lediglich die Gerüche seiner Seifen und Parfüms und ein Teil seines noch vorhandenen Nachlasses.

Ein Großteil seiner Bilder wurde gestohlen. Vermutlich auch die Ikonen. Die hellen Flächen an den Wänden verraten es.

Wichtig wären natürlich Nachweise in Form von Fotos oder Expertisen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich sie finde.

Kevin war hauptberuflicher Handelsvertreter in einer Spedition und deshalb nur selten vor Ort. Von Depressionen ist mir nichts bekannt.

Frauenbekanntschaften hat es ständig gegeben, allerdings ohne feste Bindungen. Und nun soll sich Kevin ausgerechnet in der Schwulenszene bewegt haben? ...

Der Tatort "Fort Point National Historic Site"

Fort Point ist eine Befestigungsanlage in San Francisco an der Spitze der Landzunge am „Golden Gate“, der Einfahrt in die Bucht von San Francisco. Seit 1937 wird das Fort von einem mächtigen Stahlgerüst-Bogen am Beginn der Golden Gate Bridge überspannt.

1776 hisste der spanische Oberst Juan Bautista de Anza an der Stelle des heutigen Forts die spanische Flagge mit dem Auftrag, eine militärische Befestigung zum Schutz des nördlichsten Punktes des damaligen Vizekönigreich Neuspanien zu bauen, und legte damit den Grundstein für die Siedlung San Francisco. 1794 war das „Fort San Joaquim“, erbaut aus Adobe-Lehmziegeln und mit neun bis dreizehn Kanonen bestückt, fertig und diente als Sicherungsposten für das Presidio in der benachbarten Bucht.

1821 errang Mexiko die Unabhängigkeit von Spanien und das Fort wurde von einer kleinen mexikanischen Garnison übernommen.

Nach dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg fiel Kalifornien und damit auch San Francisco 1848 an die Vereinigten Staaten. Als im selben Jahr Gold gefunden wurde, begann der Kalifornische Goldrausch und die Bevölkerung Kaliforniens verdreifachte sich innerhalb weniger Monate.

Mit der Gründung des US-Bundesstaates Kalifornien 1850 forderten die US-Army und Navy die Errichtung von Festungen zum Küstenschutz. Der US-Kongress genehmigte den Bau eines Forts auf der Insel Alcatraz, Fort Mason am Fuß der wachsenden Stadt und Fort Point an der Landzunge zum Schutz der Einfahrt in die Bucht.

In den 1960er Jahren wurde das Fort restauriert und 1970 durch den Kongress als National Historic Site ausgewiesen. Es kann heute durch die Öffentlichkeit besichtigt werden, ein kleines Museum erzählt die Geschichte des Forts und seiner Zeit.


Rezensionen zum Roman "Die Toten am Fort Point":

Spannender, wirklich gut konzipierter Roman, der den Namen Thriller verdient!

Mit "Die Toten am Fort Point" legt Thomas W. Schmidt einen schnörkellos geschriebenen gut lesbaren Roman vor. Die Golden Gate Bridge, immer schon ein Ort, an dem sich Selbstmörder in die Tiefe gestürzt haben, wird zum Zentrum einer ganzen Reihe von Suiziden.

Detektiv David Connor muss bei seinen Ermittlungen jedoch bald erkennen, dass diese 'Suizide' mit Drogengeschäften und anderen Verbrechen in einem Zusammenhang stehen. All diese Toten scheinen nicht ganz freiwillig gestorben zu sein ...

Connor und auch andere Charaktere werden in ihrer psychischen Verfassung meisterhaft gezeichnet. Überhaupt spielt in diesem Buch das Zwischenmenschliche eine große Rolle, was dem Leser gefallen wird.

Kurzum: EIn lebendiger, gut lesbarer und spannender Thriller mit Pfiff. Unbedingt lesenswert!

Quelle: Kundenrezension bei Amazon

Die Toten am Fort Point

Klarer Prolog, der Spannung ankündigt. Das Hauptaugenmerk wurde hier auf psychologische Feinheiten gelegt, nebst Vielschichtigkeit der Charaktere.

Auch die Schauplätze sind gut beschrieben. Positiv ist auch, dass der Autor mit geschichtlichen Hintergründen aufwartet. Somit sind Handlungen als weniger fiktiv und die Abläufe nachvollziehbar gestaltet.

Zwei Beispiele: Ereignisse um die Golden Gate Bridge in Verbindung mit dem Kalifornischen Goldrausch oder die Neigungen bestimmter Einwohnergruppen Russian Hills.

Was mir an der Ich-Perspektive gefällt: Der Erzähler macht sich selbst zum Gegenstand - er ist für mich als Person greifbarer. Emotionales Schreiben/Erzählen erfolgt in gewisser „Nähe“. Hinzu kommt die Gegenwart.

Quelle: Kundenrezension bei Amazon

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